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Der Beruf Fachinformatiker

Aus FISI Wissendatenbank

Der Beruf Fachinformatiker

Auf dieser Seite finden Sie Informationen rund um den Beruf Fachinformatiker für Systemintegration. Neben dieser Fachrichtung gibt es drei weitere Schwerpunkte:

Anwendungsentwicklung
Softwareentwicklung und Programmierung von Webanwendungen, Apps und Datenbanken.
Daten- und Prozessanalyse
Analyse von Geschäftsprozessen und deren digitale Optimierung sowie Automatisierung.
Digitale Vernetzung
Vernetzung von Systemen und Sicherstellung der Informationssicherheit in vernetzten Infrastrukturen.

Wissenswertes zur Ausbildung:
Die Fachrichtungen "Daten- und Prozessanalyse" sowie "Digitale Vernetzung" wurden erst mit der Neuordnung 2020 eingeführt, um den Anforderungen von Industrie 4.0 gerecht zu werden.

Berufsbild: Fachinformatiker/-in für Systemintegration

Fachinformatiker der Fachrichtung Systemintegration sind die Experten für vernetzte IT-Landschaften. Sie planen, installieren und konfigurieren komplexe Systeme und sorgen dafür, dass die digitale Infrastruktur reibungslos funktioniert.

Ausbildung: Ablauf und Struktur

Die Ausbildung erfolgt in der Regel **dual**, also im Betrieb und in der Berufsschule.

  • Dauer: Regelausbildungszeit von 3 Jahren (Verkürzung auf 2 bis 2,5 Jahre bei entsprechenden Leistungen oder Vorbildung oft möglich).
  • Abschluss: Die Prüfung erfolgt vor der Industrie- und Handelskammer (IHK).
  • Prüfungsbereiche: Geteilte Abschlussprüfung (Teil 1 nach ca. 18 Monaten, Teil 2 am Ende der Ausbildung).

Voraussetzungen

Obwohl rein rechtlich kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben ist, haben sich in der Praxis folgende Standards etabliert:

  • Schulabschluss: Überwiegend werden Bewerber mit (Fach-)Hochschulreife oder einem sehr guten Realschulabschluss eingestellt.
  • Wichtige Schulfächer:
    • Mathematik: Für logische Analysen und Kalkulationen.
    • Informatik: Erste Grundkenntnisse in Hard- und Software.
    • Englisch: Fachliteratur und Dokumentationen sind fast ausschließlich auf Englisch.

Vergütung (Gehalt)

Die Vergütung variiert stark nach Region, Branche und Tarifbindung.

  • In der Ausbildung: Steigt pro Lehrjahr an (ca. 900 € bis 1.200 € brutto/Monat).
  • Einstiegsgehalt: Nach der Ausbildung liegt das Bruttojahresgehalt oft zwischen 30.000 € und 42.000 €, abhängig von der Verantwortung.

Fortbildung und Perspektiven

Nach der Ausbildung ist der Weg noch lange nicht zu Ende. Beliebte Pfade sind:

  • Zertifizierungen: Herstellerspezifische Scheine wie Cisco (CCNA), Microsoft oder Linux (LPIC).
  • Fachwirte / Meister: IT-Projektleiter oder IT-Operative Professional.
  • Studium: Informatik, Wirtschaftsinformatik oder IT-Sicherheit.

Zentrale Aufgabenbereiche

... (Hier folgt dein bisheriger Text zu Systemplanung, Netzwerkmanagement etc.) ...

Voraussetzungen und Kompetenzen

Kompetenz Beschreibung
Analytisches Denken Sicheres Identifizieren und Beheben komplexer Systemfehler (Troubleshooting).
Technisches Verständnis Interesse an Hardware-Architekturen und aktuellen Software-Trends.
Lernbereitschaft Die IT-Welt wandelt sich ständig; stetige Weiterbildung ist Pflicht.